27. Juli 2010
Mit seiner Unterschrift unter dem „Riesaer Appell“ zählt der Sächsische Staatsminister des Inneren, Markus Ulbig zu den über 300 Unterstützern, die seit dem 03. Juni 2010 Ihre Unterstützung erklärt haben. Neben Privatpersonen haben Vereine, Institutionen und Firmen den Initiatoren des „Riesaer Appells“ ihre Unterstützung zugesichert. Während seines Besuches am 26. Juli 2010 in Riesa unterzeichnete Markus Ulbig den „Riesaer Appell- Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“ und würdigte die Intention der Riesaer Kinder- und Jugendeinrichtungen. Andreas Näther vom Sprungbrett e.V. stellte die erarbeitete gemeinsame Grundlage für die demokratische Jugendarbeit vor. Ulbig betonte, dass es ein gutes und wichtiges Zeichen ist, das das Thema hier in Riesa auf der Tagesordnung steht. Gemeinschaftlich muss man sich dem Themenkomplex nähern unterstrich der Innenminister. Dabei ist wichtig nicht gegen etwas, sondern für etwas zu sein. Denn schließlich gehe es um Menschen und deren Einstellungen in den Köpfen.
Der Minister war nach Riesa gekommen, um der Oberbürgermeisterin persönlich einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,1 Mill. Euro aus dem EFRE-Programm zu übergeben. Damit kann ein weiterer innerstädtischer Schandfleck beseitigt und städtebaulich für die Stadt und ihre Bürger gestaltet werden. Investitionen und Engagement für Städtebau und eine starke Demokratie sind wichtig für ein kulturvolles und vielfältiges Gemeinwesen.
Dies hat Ulbig mit seinem Besuch in Riesa symbolisch zum Ausdruck gebracht.
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23. Juli 2010
Es gibt Menschen, die unserem gemeinsamen Anliegen massiv Schaden zufügen und das Portal für ihre eigenen Interessen missbrauchen. In 2 Fällen wurden über unbekannte Email Adressen Namen bekannter Persönlichkeiten als Unterstützer eingetragen, ohne dass diese davon wussten. Von einem solchen Missbrauch distanzieren wir uns entschieden und entschuldigen uns bei den Betroffenen. Technisch sind diese gezielten zerstörerischen Angriffe auf den „Riesaer Appell“ nicht 100% zu verhindern. Darum helfen Sie mit, dass dieser Appell nur von echten Unterstützern getragen und gestärkt wird. Kontrollieren Sie ab und an die veröffentlichten Namen. Sollte Ihnen ein ähnlicher Missbrauch bekannt werden bzw. Sie selber Opfer werden, dann kontaktieren Sie uns, um die Eintragung zu löschen.
Im Namen der Initiatoren – Andreas Näther
Kontakt
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5. Juli 2010
Während seiner Landkreisbereisung am 02. Juli 2010 durch Meißen besuchte der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich auch die Kindertagesstätte Mischka und das Mehrgenerationenhaus Riesa-Gröba. Nach einem Rundgang durch die beiden Einrichtungen konnte sich Stanislaw Tillich in einer Gesprächsrunde über die Zusammenarbeit zwischen Kita und des Mehrgenerationenhauses informieren. Die Riesaer Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer stellte zudem den „Riesaer Appell – Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“ der auf Initiative der Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit entstand vor. Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Landrat Arndt Steinbach unterzeichneten den „Riesaer Appell“ und zählen nun ebenfalls zu den zahlreichen Unterstützern die bislang dem Aufruf gefolgt sind. Tillich bewerte die bislang geleistete Arbeit als sehr positiv und verwies darauf, dass die bestehenden Probleme nicht ignoriert werden können, sondern eine Auseinandersetzung damit stattfinden muss.
Den Riesaer Appell gibt es hier als PDF zur Einsicht: Riesaer Appell
Neben der Unterzeichnung in den verschiedenen Jugendeinrichtungen gibt es auch die Möglichkeit, den Appell online zu signieren. Weiterhin möchten wir sie auch einladen, den Riesaer Appell zu diskutieren und zu kommentieren.
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3. Juni 2010

Auf Initiative der Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Sprungbrett e.V., Outlaw gGmbH, Kulturschleuder e.V.) in Riesa konnte am 03. Juni 2010 der “Riesaer Appell: Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!” unterzeichnet werden. Neben den 3 Initiatoren haben bereits weitere Vertreter diesen Appell unterzeichnet. In den Einrichtungen der Träger wird dieser Appell zukünftig zu finden sein.
Den Riesaer Appell gibt es hier als PDF zur Einsicht: Riesaer Appell
Neben der Unterzeichnung in den verschiedenen Jugendeinrichtungen gibt es auch die Möglichkeit, den Appell online zu signieren. Weiterhin möchten wir sie auch einladen, den Riesaer Appell zu diskutieren und zu kommentieren.
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7. Februar 2010

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich kam am 05.02.2010 zu einem Impuls-Treffen mit Vertretern des Lokalen Aktionsplanes Riesa-Großenhain im Riesaer Stadtmuseum zusammen.
Nach den Begrüßungsworten durch die Riesaer Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer führte Museumsleiterin Maritta Prätzel den Ministerpräsidenten durch die Ausstellung „Sonderzüge in den Tod“. Der Museumsverein Riesa e.V. erhält im 3. Jahr des Lokalen Aktionsplanes Riesa- Großenhain eine Förderung für das Projekt „Zwischen Diktatur und Demokratie – Ein überregionales Geschichtsprojekt, das die Bedeutung der Demokratie für den Einzelnen verdeutlicht!“. Ein Teil des Projektes ist die Ausstellung „Sonderzüge in Tod“ die seit dem 27.01.2010 bis 21.03.2010 im Stadtmuseum Riesa zu sehen ist.
In der anschließenden Gesprächsrunde mit Stanislaw Tillich erläuterte zunächst der LAP-Koordinator Andreas Näther die bisher geleistete Arbeit in der Förderregion und zeigte aktuelle Entwicklungen in der Region auf. Weiterhin berichteten Akteure des LAP von ihrer Arbeit in den verschiedenen Projekten.
Am Impuls-Treffen nahm auch der Koordinator des Lokalen Aktionsplanes Coswig-Moritzburg-Radeburg sowie der Landtagsabgeordnete Geert Mackenroth teil.
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15. Januar 2010

Torsten Borsdorf bekam in der letzten BGA-Sitzung am 12.01.2010 von der Riesaer Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer die Berufungs-urkunde als ordentliches Mitglied des LAP-Begleitausschusses überreicht. Damit ist nach dem Ausscheiden von Eberhard Paul der Begleitausschuss wieder vollständig mit 11 Personen besetzt. Wir wünschen Torsten Borsdorf der in der Offenen und Mobilen Jugendarbeit im Planungsraum VI (Großenhain) tätig ist bei der Mitarbeit im Begleitausschuss viel Erfolg.
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14. Januar 2010
Pressemitteilung der Lokalen Koordierungsstelle des Lokalen Aktionsplan Riesa-Großenhain 13. Januar 2010
Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplans (LAP) Riesa-Großenhain tagte im Stadtmuseum Riesa
Am 12.01.2010 fand die erste Sitzung des LAP- Begleitausschusses im neuen Jahr statt. Riesa als Antragsteller beim Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“ ist federführende Kommune des LAP, dessen Fördergebiet den Altlandkreis Riesa-Großenhain umfasst. In Sachsen werden 10 Lokale Aktionspläne aus dem Bundesprogramm gefördert. Jährlich stehen 100.000,00 € pro LAP zur Verfügung. Ziel der Projekte ist, ein lokales Netzwerk mit einer wirksamen Strategie für Bildungsprozesse und Erfahrungsräume praktisch gelebte Demokratie im Gemeinwesen zu entwickeln und den in unserer Gesellschaft vorhandene Nährboden für Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus nachhaltig und präventiv auszutrocknen.
Nach 2 Jahren erfolgreicher Kleinarbeit in den sehr unterschiedlichen Sozialräumen um Riesa, Gröditz und Großenhain hatte der Begleitausschuss zum Beginn des 3. Förderjahres die Oberbürgermeisterin, Frau Gerti Töpfer eingeladen. In der nichtöffentlichen Diskussionsrunde ging es um die aktuelle Einschätzung der lokalen, regionalen Situation und die Veränderungen in den letzten 2 Jahren. Es wurde deutlich, dass die im LAP geförderten Projekte dahin wirken müssen, dass Bürger aller Altersgruppen und der unterschiedlichsten Funktionen im Gemeinwesen in einen Denk- und Bildungsprozess eingebunden und beteiligt werden, um als Einzelpersonen und als Gruppen/Vereine stark zu werden, die Strategien der „freundlichen“ rechtsextremistischen Feinde der Demokratie in ihren Anfängen zu durchschauen und sich davor schützen zu können.
Mit dieser Ausrichtung wird das 3. Förderjahr des LAP-Riesa-Großenhain im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Sonderzüge in den Tod“ am 27.01.2010 (Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus) offiziell starten.
Außerdem stellten 3 Projektträger ihre Projekte vor, für die sie LAP-Mittel beantragt haben. Nach Vorstellung und Verteidigung beschloss der BGA das Projekt des Museumsvereins Riesa e.V. „Zwischen Diktatur und Demokratie“, das Projekt des Großenhainer Vereins zur Förderung alternativer Jugendarbeit e.V. „Jugend macht-los ?! 2010“ und das Projekt des Großenhainer Vereins Zukunft Jugend 21 e.V. „Kinderspielstadt Kleinhayn 2010“ in das LAP Netzwerk aufzunehmen und entsprechend zu fördern.
Bis 31.01.2010 können noch Anträge für 2010 an die Lokale LAP-Koordinierungsstelle/ Sprungbrett e.V., Spinnereistraße 03, 01591 Riesa gestellt werden. Die nötigen Unterlagen und Termine stehen unter www.lap-rg.de zur Verfügung. Begrenzt sind noch Mittel vorhanden.
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24. November 2009
Die Seiten des Aktionsplanes wurden soeben aktualisiert. Hier noch einzelne Informationen dazu:
- Über den LAP: Hier sind allgemeine Infos zum LAP aufgeführt
- Begleitausschuss: hier befinden sich neben Information zum BGA auch die Termine
- Antrag stellen: Die ist eine der wichtigsten Seiten. Hier lässt sich der Antrag herunterladen
Über alle weiteren Neuigkeiten wird hier auf der Startseite informiert.
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