20. August 2010

Der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplanes Riesa-Großenhain führte am 17. August 2010 seine 19. Sitzung in Strehla durch. Zu Beginn der Sitzung wurde die Berufungsurkunde der Riesaer Oberbürgermeisterin, Gerti Töpfer an Herrn Herbert Zapf übergeben. Herr Zapf ist ab sofort stimmberechtigtes Mitglied im Begleitausschuss, der insgesamt aus 11 berufenen Mitgliedern besteht.
Im Jugend-Freizeit-Zentrum Strehla konnte die am Jahresfang begonnene Gesprächsreihe mit Kommunalvertretern nun mit dem Strehlaer Bürgermeister Harry Güldner fortgesetzt werden. Im Gespräch ging es um die aktuelle Situation im Raum Strehla und wie durch gezielte Projekte des LAP in und um Strehla gemeinsam mit der Kommune diese Projekte umgesetzt werden können. Im Anschluss an das Gespräch unterzeichnete Harry Güldner den „Riesaer Appell – Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen“. Damit hat sich neben Riesas Oberbürgermeisterin ein weiterer Bürgermeister der Förderregion zur Umsetzung der Leitlinien dieses Appells öffentlich bekannt. Das die Unterstützerliste weiter wächst ist ein wichtiger Schritt. Die Unterschrift des Strehlaer Bürgermeisters zeigt, dass die Intention der Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die den Appell im Frühjahr gemeinsam ins Leben gerufen haben, keine auf Riesa beschränkte Handlungsstrategie bleibt.
Die nächste Sitzung des Begleitausschusses findet am 28. September 2010 im Landratsamt Meißen statt.
Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier als PDF nachlesen.
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19. August 2010
Die Lokale Koordinierungsstelle möchte darauf hinweisen, dass für das letzte Förderjahr noch Mittel über den Aktionsfonds zur Verfügung stehen. Förderanträge über den eingerichteten Aktionsfonds können noch bis zum 31.10.2010 beantragt werden und müssen dann aber bis zum 31.12.2010 abgeschlossen sein.
Eine Bewerbung um Fördermittel ist jederzeit möglich. Grundlage der Vergabe bildet das Mittlerziel A.1 des Lokalen Aktionsplans Riesa / Großenhain:
“ Die Bürger im Fördergebiet sind durch vielfältige Möglichkeiten der Partizipation für alle Altersgruppen sowie zahlreiche Erfahrungsräume für Mitbestimmung in die Lage versetzt und motiviert zur aktiven Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben“ .
Alle Anträge müssen sich an diesem Leitziel orientieren und zu deren Umsetzung ausrichten. Gefördert werden können z.B. Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Druckerzeugnisse, aber keine dauerhaften Kosten wie Miete oder Telefon.
Das Formular zur Antragstellung enthält neben Angaben zum Antragsteller eine kurze Beschreibung der zu fördernden Maßnahme sowie einen Finanzplan. Der Antrag muss rechtsverbindlich unterschrieben sein, d.h. von einer Person, die innerhalb der antragstellenden Einrichtung/Initiative etc. zur Unterschrift berechtigt ist.
Das Antragsformular als Word-Dokument hier downloaden: Antrag Aktionsfond 2010
Damit möglichst viele Aktionen gefördert werden können, ist die max. Förderhöhe für einzelne Maßnahmen auf 500, – € festgesetzt.
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14. August 2010
Am 13. August erhielten die Initiatoren eine weitere Unterschrift unter dem im Juni 2010 veröffentlichten Appell. Der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière unterzeichnete im Rahmen seines Besuches im Bootshaus Riesa den Appell „Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen“, der in Anlehnung an den „Magdeburger Appell“ von den Trägern der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Riesa im Frühjahr erarbeitet worden ist. Das die Unterstützerliste zunehmend weiter wächst ist ein wichtiger Schritt. Die geschaffene Arbeitsgruppe trifft sich regelmäßig, um über die bislang erreichten Ergebnisse zu sprechen und die kommenden Schritte zu diskutieren und zu planen. Das nächste Arbeitstreffen findet dazu am 17.08.2010 statt. Der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplanes Riesa-Großenhain wird in seiner Sitzung in der kommenden Woche ebenfalls über den „Riesaer Appell“ und die nächsten Schritte diskutieren. Weiterhin stehen auf der Tagesordnung die Berufung von Herbert Zapf in den Begleitausschuss und zwei Beschlussvorlagen über die das Gremium abstimmen muss.
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6. August 2010

Am 04.08.2010 unterzeichneten in den Vereinsräumen des Sportclubs Riesa:
Sportclub Riesa e.V. – Markus Mütsch; Bundestagsabgeordnete Dr. Marlies Volkmer (SPD); Vertreter des Stadtjugendparlaments Riesa; Bläserensemble Riesa e.V. – Wolfgang Haufe
den „Riesaer Appell „Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“.
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27. Juli 2010
Mit seiner Unterschrift unter dem „Riesaer Appell“ zählt der Sächsische Staatsminister des Inneren, Markus Ulbig zu den über 300 Unterstützern, die seit dem 03. Juni 2010 Ihre Unterstützung erklärt haben. Neben Privatpersonen haben Vereine, Institutionen und Firmen den Initiatoren des „Riesaer Appells“ ihre Unterstützung zugesichert. Während seines Besuches am 26. Juli 2010 in Riesa unterzeichnete Markus Ulbig den „Riesaer Appell- Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“ und würdigte die Intention der Riesaer Kinder- und Jugendeinrichtungen. Andreas Näther vom Sprungbrett e.V. stellte die erarbeitete gemeinsame Grundlage für die demokratische Jugendarbeit vor. Ulbig betonte, dass es ein gutes und wichtiges Zeichen ist, das das Thema hier in Riesa auf der Tagesordnung steht. Gemeinschaftlich muss man sich dem Themenkomplex nähern unterstrich der Innenminister. Dabei ist wichtig nicht gegen etwas, sondern für etwas zu sein. Denn schließlich gehe es um Menschen und deren Einstellungen in den Köpfen.
Der Minister war nach Riesa gekommen, um der Oberbürgermeisterin persönlich einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,1 Mill. Euro aus dem EFRE-Programm zu übergeben. Damit kann ein weiterer innerstädtischer Schandfleck beseitigt und städtebaulich für die Stadt und ihre Bürger gestaltet werden. Investitionen und Engagement für Städtebau und eine starke Demokratie sind wichtig für ein kulturvolles und vielfältiges Gemeinwesen.
Dies hat Ulbig mit seinem Besuch in Riesa symbolisch zum Ausdruck gebracht.
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23. Juli 2010
Es gibt Menschen, die unserem gemeinsamen Anliegen massiv Schaden zufügen und das Portal für ihre eigenen Interessen missbrauchen. In 2 Fällen wurden über unbekannte Email Adressen Namen bekannter Persönlichkeiten als Unterstützer eingetragen, ohne dass diese davon wussten. Von einem solchen Missbrauch distanzieren wir uns entschieden und entschuldigen uns bei den Betroffenen. Technisch sind diese gezielten zerstörerischen Angriffe auf den „Riesaer Appell“ nicht 100% zu verhindern. Darum helfen Sie mit, dass dieser Appell nur von echten Unterstützern getragen und gestärkt wird. Kontrollieren Sie ab und an die veröffentlichten Namen. Sollte Ihnen ein ähnlicher Missbrauch bekannt werden bzw. Sie selber Opfer werden, dann kontaktieren Sie uns, um die Eintragung zu löschen.
Im Namen der Initiatoren – Andreas Näther
Kontakt
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5. Juli 2010
Während seiner Landkreisbereisung am 02. Juli 2010 durch Meißen besuchte der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich auch die Kindertagesstätte Mischka und das Mehrgenerationenhaus Riesa-Gröba. Nach einem Rundgang durch die beiden Einrichtungen konnte sich Stanislaw Tillich in einer Gesprächsrunde über die Zusammenarbeit zwischen Kita und des Mehrgenerationenhauses informieren. Die Riesaer Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer stellte zudem den „Riesaer Appell – Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“ der auf Initiative der Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit entstand vor. Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Landrat Arndt Steinbach unterzeichneten den „Riesaer Appell“ und zählen nun ebenfalls zu den zahlreichen Unterstützern die bislang dem Aufruf gefolgt sind. Tillich bewerte die bislang geleistete Arbeit als sehr positiv und verwies darauf, dass die bestehenden Probleme nicht ignoriert werden können, sondern eine Auseinandersetzung damit stattfinden muss.
Den Riesaer Appell gibt es hier als PDF zur Einsicht: Riesaer Appell
Neben der Unterzeichnung in den verschiedenen Jugendeinrichtungen gibt es auch die Möglichkeit, den Appell online zu signieren. Weiterhin möchten wir sie auch einladen, den Riesaer Appell zu diskutieren und zu kommentieren.
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3. Juni 2010

Auf Initiative der Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Sprungbrett e.V., Outlaw gGmbH, Kulturschleuder e.V.) in Riesa konnte am 03. Juni 2010 der “Riesaer Appell: Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!” unterzeichnet werden. Neben den 3 Initiatoren haben bereits weitere Vertreter diesen Appell unterzeichnet. In den Einrichtungen der Träger wird dieser Appell zukünftig zu finden sein.
Den Riesaer Appell gibt es hier als PDF zur Einsicht: Riesaer Appell
Neben der Unterzeichnung in den verschiedenen Jugendeinrichtungen gibt es auch die Möglichkeit, den Appell online zu signieren. Weiterhin möchten wir sie auch einladen, den Riesaer Appell zu diskutieren und zu kommentieren.
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7. Februar 2010

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich kam am 05.02.2010 zu einem Impuls-Treffen mit Vertretern des Lokalen Aktionsplanes Riesa-Großenhain im Riesaer Stadtmuseum zusammen.
Nach den Begrüßungsworten durch die Riesaer Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer führte Museumsleiterin Maritta Prätzel den Ministerpräsidenten durch die Ausstellung „Sonderzüge in den Tod“. Der Museumsverein Riesa e.V. erhält im 3. Jahr des Lokalen Aktionsplanes Riesa- Großenhain eine Förderung für das Projekt „Zwischen Diktatur und Demokratie – Ein überregionales Geschichtsprojekt, das die Bedeutung der Demokratie für den Einzelnen verdeutlicht!“. Ein Teil des Projektes ist die Ausstellung „Sonderzüge in Tod“ die seit dem 27.01.2010 bis 21.03.2010 im Stadtmuseum Riesa zu sehen ist.
In der anschließenden Gesprächsrunde mit Stanislaw Tillich erläuterte zunächst der LAP-Koordinator Andreas Näther die bisher geleistete Arbeit in der Förderregion und zeigte aktuelle Entwicklungen in der Region auf. Weiterhin berichteten Akteure des LAP von ihrer Arbeit in den verschiedenen Projekten.
Am Impuls-Treffen nahm auch der Koordinator des Lokalen Aktionsplanes Coswig-Moritzburg-Radeburg sowie der Landtagsabgeordnete Geert Mackenroth teil.
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15. Januar 2010

Torsten Borsdorf bekam in der letzten BGA-Sitzung am 12.01.2010 von der Riesaer Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer die Berufungs-urkunde als ordentliches Mitglied des LAP-Begleitausschusses überreicht. Damit ist nach dem Ausscheiden von Eberhard Paul der Begleitausschuss wieder vollständig mit 11 Personen besetzt. Wir wünschen Torsten Borsdorf der in der Offenen und Mobilen Jugendarbeit im Planungsraum VI (Großenhain) tätig ist bei der Mitarbeit im Begleitausschuss viel Erfolg.
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